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Lebenshilfe

Wege zu mehr Zufriedenheit

Was ist Glück? Eine Frage, so alt wie die Menschheit. Wann sind wir wirklich glücklich? Ich bin glücklich, wenn ich keinen Gedanken nähre, der mich unglücklich macht. Gedanken, die mich unglücklich machen, lauten etwa so: "Ich habe so viel Arbeit." "Ich muss noch xy erledigen." "Hier müsste mal aufgeräumt werden." "Bloß nicht in den Spiegel sehen heute." Gedanken dieser Art können bei mir nicht mehr so leicht landen wie früher. Ich spüre sie mit meinem detektivischen Spürsinn ziemlich schnell auf. Denn ich achte darauf, wie ich mich fühle. Das kann man lernen. Durch Meditation, Gedankenhinterfragung, durch Achtsamkeit für die eigenen Gefühle und Regungen.

Holen Sie sich hier Anregungen für mehr Zufriedenheit und Glück in Ihrem Leben!

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Meditative Gedanken zu innerem Frieden und Glück

Hördateien von Sabine Bends

Der innere Beobachter, ca. 1,5 Minuten  

Dankbarkeit, ca. 1,25 Minuten  

Energie, ca. 1,5 Minuten  

Es geht um dich, ca. 1,25 Minuten  

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Byron Katie's "The Work"

Vor einigen Jahren fiel mir auf, dass Dinge, die andere Menschen über Dritte sagten, eigentlich auf sie selbst zutrafen. Jemand sagte zu einem anderen: "Kannst du nicht mal etwas leiser sein? Immer trompetest du so herum!" Und mir schoss der Gedanke durch den Kopf: "Komisch, sie selbst ist doch ziemlich laut und ungestüm." Nachdem mir das mehrfach hintereinander aufgefallen war, dachte ich: "Nun, wenn das auf andere Leute zutrifft, wird es wohl auch auf mich zutreffen. Ich brauche also nur darauf zu achten, was ich zu anderen sage und es dann auf mich selbst beziehen." Vor allem in einem beratenden Beruf kann man diese "Eigentherapie" natürlich gut nutzen.

Doch der Prozess meiner Selbsterkenntnis war damit natürlich nicht zu Ende (als ob er jemals enden könnte…), vielmehr fing er auf einer bestimmten Stufe gerade erst an. Auf einer bestimmten Stufe, sage ich deshalb, weil er natürlich schon immer läuft und nicht gerade erst begonnen hat. Wir sind permanent im Prozess der Selbsterkenntnis, ich vermute, das ist unser einziges Lebensziel. Nach dieser Entdeckung lernte ich in 10 Vipassana-Meditationstagen etwas über Selbstbetrachtung ohne Gedanken und konnte fühlen, wie aus meinem Körpergewebe Muster aufsteigen und vergehen. Körper und Geist spiegeln einander, also muss sich auch geistig etwas bei mir gelockert haben. Ich hatte danach einen regelrechten "Durst" auf bestimmte Bücher und bekam immer mehr das Gefühl, in einer Welt zu leben, die eine reine Projektion meiner Gedanken ist. (Nicht, dass jemand denkt, ich glaube, ICH erschaffe die Welt, so meine ich es nicht. ;-) Aber ich konnte regelrecht fühlen, wie sich die Dinge außerhalb von mir selbst mit meinem Inneren im Einklang bewegen.

Über Umwege kam ich dann dazu, die Biografie von Byron Katie mal wieder zu lesen und mir Arbeitsbücher zu holen, die zu ihrem Selbstbefragungsprozess namens "The Work" anleiten. Hintergrund dieses Prozesses ist genau das, was ich damals feststellte: Dinge, die wir über andere, uns selbst oder die Welt sagen oder denken, zu hinterfragen und sie so umzukehren, dass wir sie auf uns selbst anwenden. Das hört sich sehr schlicht an, und das ist es auch. Man könnte einfach alles, was man denkt, nehmen und umdrehen: "Mein Nachbar ist unfreundlich." wird in einer Umkehrung zu: "Mein Nachbar ist freundlich." oder "Ich bin unfreundlich.". Doch wenn wir die Dinge einfach nur umkehren, ohne uns wirklich darauf einzulassen oder den Wunsch zu verspüren, unserer persönlichen Wahrheit wirklich näher zu kommen, bleibt es ein Gedankenspiel ohne große Folgen. Deswegen ist der Prozess in "The Work" ein bisschen umfangreicher. Und er verlangt Zeit und den Wunsch, wirklich etwas von sich selbst besser zu verstehen und zu erkennen. "Diesen Artikel als pdf weiterlesen"



Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können, Byron Katie, ISBN: 3442336503

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Dem Glück eine Chance geben!

Menschen haben eben mehr Glück als andere." Das hört sich immer so an, als wäre Glück etwas Zufälliges, das dem einen geschenkt und dem anderen verwehrt wird. Ich habe mich schon immer gefragt, ob das wirklich sein kann. Ist das Universum so "willkürlich" oder Gott so "ungerecht", dass einem Wesen mehr zugestanden wird als einem anderen?

Das kam mir immer schon komisch vor - ich konnte es nicht recht glauben. Ich selbst habe mich Zeit meines Lebens als "Glückskind" bezeichnet, und ging und gehe davon aus, dass es mir leicht fällt, "Glück" zu haben. Ich sah mich nicht als "besonders" oder "bevorzugt" an, ich hatte einfach nur das Gefühl, dass mir Glück zusteht. "Diesen Artikel als pdf weiterlesen"

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© 2005 Sabine Bends