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Grundbotschaften im Horoskop

Jeder Mensch wächst mit bestimmten Grundbotschaften auf, die er von seinen Eltern oder anderen Menschen vermittelt bekommen hat. Beispielsweise können wir als Kind gelernt haben, in bestimmten Situationen in den Angriff oder die Verteidigung zu gehen oder aber uns eher passiv und unauffällig zu verhalten – Muster, die wir später meist beibehalten. Wir alle haben verschiedene Botschaften verinnerlicht, welche sich zu unserer Weltsicht, unserem Glaubenssystem, unseren Gewohnheiten und somit zu unserem Lebensplan verdichten. Aus den Botschaften, die uns unsere Eltern verbal, durch ihr Verhalten, ihre Erwartungen, ihre Mimik und Gestik vermittelt haben, haben wir als Kind genau die Botschaften herausgefiltert, die wir empfangen wollten. Der Filter ist unser Horoskop.

Was wir also empfangen und durch weitere Entscheidungen in unserem Leben bestätigen, so dass es sich zu einem Verhaltensmuster verfestigt, finden wir im Horoskop wieder. Da es sich um Grundgedanken handelt, die wir verinnerlicht haben, merken wir es oft nicht einmal. Doch wir können mit der Zeit sehen, dass diese Grundbotschaften hinter sehr vielem stehen, was wir erleben. Und wir merken oft auch, dass uns das Stress bereitet. Hier ein paar Beispiele:

„Ich habe keine Zeit. Ich muss mich beeilen.“

Dieses Lebensgrundgefühl bildet den Hintergrund für zahlreiche Stressmuster. Früh wurde als Kind gelernt, dass man sich zu beeilen hat. Wir fühlen uns immer unter dem Zwang, tätig und geschäftig zu sein. Alles muss schnell und reibungslos erledigt werden. Wir sprechen schnell, unterbrechen andere ungeduldig, sprechen ihre Sätze zu Ende, haben einen flackernden, unruhigen Blick und sagen Sätze wie „Lass uns Nägel mit Köpfen machen.“ oder “Jetzt aber schnell.” oder  „Dafür habe ich keine Zeit.“

Wer dieses Grundmuster lebt, hat im Horoskop oft eine Widder-Betonung oder Verbindungen zwischen Mars und Uranus, Mars und Saturn bzw. Mars, Widder, Uranus oder Wassermann in Haus 1 oder 10. Mein eigenes Horoskop ist das beste Beispiel für dieses Muster, das ich zur Genüge kenne. Ich habe zwei Planeten und das MC in Widder sowie Mars und Widder in Haus 10. Auch der Herrscher von Haus 1 ist in Haus 10, was das Muster noch verstärkt.

Dazu passt ein weiteres Muster, das sich auch in meinem „Wahrnehmungsfilter“, meinem Horoskop, findet:

“Bloß nicht zu viel nachdenken – du könntest ja eine Entscheidung revidieren (oder überhaupt erst einmal eine treffen).”

Wenn wir als Kind erlebt haben, dass unsere Fragen nicht auf sonderlich viel Interesse trafen, sich die Umgebung vor einer ernsthaften Auseinandersetzung gedrückt oder uns abweisende Antworten gegeben hat, kann sich dieses Muster in uns verfestigen. Manche Kinder werden sogar entmutigt, selbst zu denken („Das verstehst du sowieso nicht.“). Auch Lügen, Heimlichtuerei oder irreführende und unlogische Antworten gehören zu den denkzersetzenden Mustern der Kindheit, die wir – bei entsprechendem Filter –  aufnehmen und internalisieren. Zweifel an den eigenen Fähigkeiten sind die Folge oder ein unreifer Umgang mit Entscheidungen, die man am liebsten nicht mehr hinterfragen möchte, sobald sie einmal getroffen sind. Langes Nachdenken über und kritisches Analyiseren von persönlich wichtigen Situationen wird vermieden, weil man Sorge hat, es könnte sich etwas Unangenehmes offenbaren.

Im Horoskop finden wir bei dieser Grundbotschaft häufig Verbindungen von Merkur mit Neptun, Chiron oder Pluto, einen Neptun im dritten Haus oder auch Mondknotenverbindungen zu Merkur bzw. einen rückläufigen Merkur. Auch von diesem Muster habe ich im Horoskop etwas vorzuweisen.

Das Schöne ist: Wenn es einem einmal klargeworden ist, welche inneren Glaubenssätze man hegt und pflegt (es gibt noch viele, viele mehr, und glaubt mir: niemand ist frei davon!) kann man etwas tun. Dazu reicht es allerdings nicht, sich das Horoskop anzuschauen und dann darauf auszuruhen, „dass das eben so ist“. Sondern dann heißt es, konkret mit den inneren Glaubensmustern zu arbeiten. Denn: Was wir gelernt haben zu glauben, können wir auch wieder verlernen. 🙂 Das ist auch als Erwachsener noch möglich. Selbst bei tief und früh verinnerlichten Skripten und ganzen “Verhaltensmusterketten”. Das Tool dazu ist „The Work of Byron Katie“. Dieser kraftvollen Methode der Hinterfragung hält auf Dauer keine destruktive innere Botschaft stand. Und jeder kann ihre Wirkung erfahren.

Glaubensmuster und Grundbotschaten zu hinterfragen, die bei uns allen immer wieder auftauchen, habe ich mir in meinem The-Work-Webinaren zur Aufgabe gemacht. Am 10. und 17. August arbeiten wir mit unseren stressigen Überzeugungen zum Thema “Erfolg”: The Work über Erfolg

Und am 13. August findet ein Kennenlerntag von “The Work” in Dormagen statt.

Herzliche Grüße aus meiner Sommerauszeit von
Sabine

 

  • Karen Winkler says:

    Posted: 20. Oktober 2016


    Geehrte Sabine Bends ! Diesen Artikel find ich sehr aufschlußreich. Auch ich habe solch ein "Glaubensmuster - Problem" ganz lange in meinem Leben herumgeschleppt,bis zu einer Phase der Manie. Also :Rebellion ! Mir wurde mein ganzes Leben lang,bis heute noch, der Eindruck vermittelt,dass man mir gar nicht zuhört,dass man (Eltern,Geschwister) mich nicht ernst nimmt . Ich habe ein Quinkunx zwischen Neptun und Merkur. Im 10.Haus Saturn - in Opposition Mars,Pluto,Uranus.

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    Posted: 29. Juli 2016

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    Comments: 1

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    Allgemein, Planetentipps