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Wechselwetter

Uranus und Pluto treffen sich aktuell im Aspekt auf 15 Grad in Widder und Steinbock. Eine Phase der Umbrüche, die uns seit vielen Jahren begleitet, läutet ihren Abschluss ein. Denn zum vorerst letzten Mal wird ihr Aspekt, das Quadrat, jetzt ganz exakt. Solche Umbruchphasen lassen sich nicht auf einen einzigen Tag oder eine Woche festlegen. Jeder von uns erlebt seine ganz persönlichen auslösenden Momente für eine Veränderung. Und für einige von uns könnte die aktuelle Genauigkeit des Aspektes nochmals solch ein Moment sein.

Für jedes persönliche Horoskop, sprich: in jedem persönlichen Leben, werden es andere Bereiche sein, die betroffen sind. Doch für uns alle, die wir die Konstellation spüren, bedeutet es Ähnliches: Etwas in deinem Leben entfällt, wird von dir verabschiedet oder entgleitet dir, und etwas Neues macht sich breit. Ob die Verabschiedung mehr oder weniger schmerzhaft abläuft, hängt zum großen Teil davon ab, wie identifiziert du mit dem Teil warst, der geht. Wenn es etwas Unliebsames war, bist du sogar froh.

Sehr oft sind es Verhaltensmuster, Sichtweisen, Lebensperspektiven und Handlungsweisen von uns selbst, die wir ändern oder zu deren Änderung wir uns aufgerufen fühlen. Das sind überaus fruchtbare Phasen, wenn wir erkennen können, welche Eigenschaft uns daran gehindert hatte, glücklich und entspannt zu sein. Vielleicht steckst du noch mittendrin in solch einem Erkenntnisprozess, und weißt noch nicht genau, wie du damit umgehen sollst. Wichtig ist, in dieser Phase das Vertrauen in die innere Führung nicht zu verlieren, sondern zu wissen, dass du zur rechten Zeit Antworten findest.

Wir alle werden zu bestimmten Lebensphasen in etwas Edleres verwandelt, wenn wir es zulassen. Das Bild des schlüpfenden Schmetterlings aus dem Kokon entspricht auch unserem Leben. Wir sind eben nicht nur Körper, sondern in uns wohnt ein göttlicher Funke, eine Seele. Und diese möchte mehr und mehr die Führung übernehmen und unsere Instinktnatur, unsere reine Körpergebundenheit verwandeln. Gier, Habsucht, Hochmut, Unmäßigkeit, Anhaftung und vieles andere mehr machen das Leben anfänglich vermeintlich besser, doch auf lange Sicht werden sie zur Falle. Die Reinheit unserer Motive erreicht das Leben zuweilen durch schmerzliche Umwege. Doch auch die innere Reinigung von Ängsten, Sorgen und Leid aller Art, die durch ein mangelndes Vertrauen von uns in unseren göttlichen Ursprung bestehen, kann in solchen Umbruchzeiten erfolgen.

Wenn vieles im Außen geschieht, was unsere Sicherheit ins Wanken bringt, stellt sich die Frage, worauf wir gebaut und vertraut haben: Auf vergängliche Werte? Auf unsere Schönheit und Jugend? Auf einen Menschen, der genauso menschlich ist wie wir? Auf den Halt eines “sicheren” Jobs? Auf die Aussicht auf den nächsten Urlaub? Auf den Arzt, der alles wieder gut machen soll? In Phasen wie dieser stellen wir fest: Es gibt dort keine Sicherheit. Nicht dort. Mit der entsprechenden Erfahrung, Reife und Einsichtsfähigkeit kommen diese Erkenntnisse und führen uns auf Wege, wo die Ängste schmelzen und die vermeintlichen Sicherheiten zugleich mit.

Und solange wir mittendrin stehen im Drama des Lebens und dort unsere Rolle zu spielen haben, wird es immer wieder etwas geben, das uns herausfordert, verunsichert, ins Wanken geraten lässt und auch mal umpustet. Gut. Dann stehen wir eben wieder auf. Und wenn sich die Chance bietet, aus dem Schutt der Vergangenheit ein schönes neues Bruchsteinhaus zu bauen, dann sollten wir dies tun. Und wenn sich neue Wege eröffnen, die wir vorher nicht sehen konnten, dann dürfen wir uns jetzt neu entscheiden. Denn das ist so ein Scheideweg, eine Neuorientierung, ein Aufbruch nach einem Abbruch, ein Umbruch (möglichst ohne Zusammenbruch). Und unser Herz klopft etwas schneller in froher Erwartung des neuen Abenteuers, der neuen Aufgabe, dem unbekannten Weg, den wir da gehen. Wie schön – da gibt es etwas zu erfahren, das wir noch nicht kennen! Eine Herausforderung zu bestehen, die wir noch nicht bestanden haben. Was wäre das Leben ohne sie? Langweilig und eintönig.

Also, schlüpfen wir aus unserem Kokon und erflattern uns die Welt!
Sabine

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  • Caroline Yao says:

    Posted: 17. März 2015


    Danke, liebe Sabine,
    für diese wertvolle Unterstützung, die mich durch meinen Alltag begleitet. Egal, was uns die Sterne bereit halten: immer sind Deine Hinweise mit einer Prise Humor gewürzt und es gibt eine lichtvolle Ausrichtung. DANKE!
    Herzliche Grüße, Caroline Yao

  • Klaus says:

    Posted: 17. März 2015


    Ich stehe in so einer Phase der Veränderung wie sie oben beschrieben ist. Manchmal bin ich mit Blick auf den neuen Weg voller Zuversicht und manchmal versuchen Zweifel, letztlich Ängste, die Führung zu übernehmen. Manchmal beobachte ich das mit großer Gelassenheit und manchmal tief beunruhigt. Ein Wechselbad der Gefühle. Die vielen positiven Aspekte in diesem Prozess tragen dazu bei, dass ich jetzt, nachdem ich aus dem Kokon geschlüpft bin, dabei bin das fliegen zu lernen und es mit Freude zu genießen.
    Dein "Wechselwetter" - Beitrag liebe Sabine und die Sterne und das beginnende Frühjahr unterstützen auf diesem Flug. Danke dafür.

  • Helen Olsson says:

    Posted: 17. März 2015


    Sehr interessanter Beitrag.
    meine Webseite ist uralt.
    Lg Helen

  • Rolf says:

    Posted: 17. März 2015


    Deine Worte zum Wechselwetter haben mich sehr angesprochen - vielen Dank.

    Ich habe den Text gelesen wegen des Titels. Astrologie und Wetter - das ist MEIN Thema. http://www.langfristprognose.ch

  • Heike says:

    Posted: 10. Mai 2015


    Vielen Dank, liebe Sabine, für diese ausführliche Erklärung dieser Konstellation. Ich hatte in dieser Phase am 20.3.2015 einen Autounfall, der wie ich sage, nicht von mir kam, sondern von etwas Höherem. Es war in dem Moment, als ob mein Auto fremdgesteuert wurde. Personen kamen nicht zu Schaden, aber beide Autos. Beide Autos waren sogar vom gleichen Typ. Ich musste mir sogar ein neues kaufen. Aber, das kuriose dabei war, ich hatte vorher Torte gekauft, um mit meinem Partner Kaffee zu trinken. Diesen aßen wir dann am nächsten Tag erst (kamen nicht dazu, wegen dem Unfall) und was soll ich sagen, in meinem Tortenstück war ein Gummiband drin. Es wurde anscheinend mitgebacken. Nur komisch, dass es in meinem war und nicht in dem Tortenstück meines Partners. Und nach deiner Erklärung hier denke ich, dass es vielleicht ein Umbruch in Partnerangelegenheiten bedeuten soll, da das Gummiband ja rund ist und im Lenormandkartendeck steht der Ring für Partnerschaft und Routine. Vielleicht ist es auch was anderes, ich weiß es nicht, noch nicht. Jedenfalls hat mich der Aspekt Uranus/Pluto/Quadrat in einen richtigen Schock versetzt, wie ich ihn nur ganz selten hatte.
    Herzliche Grüße, Heike

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    Posted: 17. März 2015

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